Da hat Ralf Schumacher noch einmal Glück gehabt: Den Job als neuer DTM-Fahrer bei Mercedes konnte Schumi II, der in der Formel 1 eher durch Unfälle und Unvermögen auffiel, Django Asül vor der Nase wegschnappen. Die bayerische Spitz-Zunge mit Migrationshintergrund hatte bei der Verleihung des ADAC-Preises Gelber Engel in München gelästert, Mercedes wolle mit der DTM offenbar "in den Breitensport einsteigen". Anders sei die mögliche Verpflichtung Ralf Schumachers doch wohl nicht zu erklären.
Schumi II hat zwar versichert, er schaue sich die DTM-Rennen immer im Fernsehen an. "Das tue ich aber auch, Herr Haug", rief Asül dem anwesenden Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug zu. Der zeigte Humor und bot Asül spontan Testfahrten im DTM-Auto an. Doch dazu ist es bisher nicht gekommen. Entweder hat Django der Mut verlassen, oder er ist derzeit einfach zu beschäftigt. Glück für Schumacher: Der hatte nach dem Rauswurf bei Toyota jede Menge Zeit.