München. Schon sehr früh war klar, dass der 22. April ein Schwarzer Freitag für die Autoindustrie werden würde. Gerade 40 Minuten war der Tag alt, als Daimler die erste Hiobsbotschaft verkündete: Ärger mit dem US-Justizministerium, das eine interne Untersuchung der Abgasemissionen fordert. Dann kam es Schlag auf Schlag: Erst verhaltene Zahlen von Daimler zum Auftaktquartal, dann stellte Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) den KBA-Bericht vor und damit fast die gesamte Branche an den Pranger. Und mitten in all diesem Chaos verkündete VW den größten Verlust seiner Geschichte, belastet von einer gut 16 Milliarden schweren Rückstellung für Dieselgate. Einen ernsthaften Verzicht auf ihre Boni erwägt die VW-Spitze dennoch nicht.
Zwölf Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Black Friday: