MladÁ Boleslav. Das Platzangebot besser als in der Mercedes S-Klasse, das Ambiente vornehmer als in manchem großen Audi und der Preis niedriger als der des VW Passat – mit der dritten Generation des Superb hat Škoda eine der attraktivsten Neuheiten des Jahres lanciert und dabei eindrucksvoll demonstriert, wie weit man die einzelnen Fahrzeuge aus dem Modularen Querbaukasten tatsächlich auseinanderrücken kann. Denn zumindest technisch ist das Flaggschiff der erfolgreichen VW-Tochter nichts anderes als ein aufgeblasener Golf. Design, Ambiente und Fahrkultur dagegen liegen dort, wo die Wolfsburger gerne den Phaeton gesehen hätten. Und das zu einem Grundpreis, der tatsächlich zu Volkswagen passen würde. Dass diese Idee von der Demokratisierung des Luxus offenbar auch draußen angekommen ist und der Superb die gelernte Hackordnung tatsächlich durcheinandergebracht hat, zeigt nicht zuletzt die Rangfolge im Leserranking der Automobilwoche: Mit 29,2 Prozent der Stimmen hat der Superb sogar den neuen BMW Siebener (23,6 Prozent) hinter sich gelassen.
Showroom Top 2015
Premium für Pfennigfuchser
Škodas neuer Superb hat die Hackordnung in der Mittelklasse durcheinandergewirbelt.