Weiterstadt. Die tschechische VW-Marke Skoda offeriert die Kombi-Version ihrer Mittelklassebaureihe Octavia jetzt auch mit Vierradantrieb. Mit Grundpreisen von 23.640 Euro (1,9-Liter-Turbodiesel, 105 PS) und 24.440 Euro (Zweiliter-Benzindirekteinspritzer, 150 PS) sind die neuen 4x4-Modelle rund 2.500 Euro teurer als ihre frontgetriebenen Pendants. Technische Grundlage der Allrad-Octavias ist eine so genannte Haldex-Kupplung, die das Drehmoment des Motors in Abhängigkeit von den jeweiligen Traktionsverhältnissen variabel auch an die Hinterräder weiterleitet.
Neben den gebirgigen Regionen Mittel- und Süddeutschlands erhofft sich Skoda "vor allem in Österreich und in der Schweiz gute Absatzchancen für den 4x4-Kombi", sagt Dirk Neumann, Leiter der Fahrwerk- und Aggregateentwicklung des Unternehmens.
Eine betont sportliche Ausführung des Octavia wird Skoda voraussichtlich auf der IAA im September präsentieren: Als "RS" mit 200 PS starkem FSI-Motor soll das Auto bis zu 240 km/h schnell sein. Ein Allradantrieb jedoch ist für die RS-Modelle nicht geplant.