Gaydon. Land Rover arbeitet mit Hochdruck am autonomen Geländewagen. Während sich andere Hersteller auf Autobahn oder Stadtverkehr fokussieren, wollen die Briten ihre Fahrzeuge selbstständig über Stock und Stein schicken, kündigte Adrian Hallmark an. „Das gehört zur DNA dieser Marke“, sagte der Strategiechef bei der Vorstellung eines Multi-Millionen-Pfund-Projekts.
Erste Teilsysteme sind bereits in der Erprobung. Doch wann Range Rover & Co. ohne Zutun des Fahrers durch Feld, Wald und Wiese manövrieren können, ließen die Briten offen.
Dabei geht es Land Rover nicht darum, den Kunden die Lust am Abenteuer zu nehmen, sagt Forschungschef Tony Harper. „Wir wollen Fahrer und Fahrzeug unterstützen, jede Gelände- und Fahrsituation vom Start bis zum Ziel zu meistern, selbst wenn die Fahrt auf einer Straße beginnt und anschließend über Feldwege oder Schotterpisten führt.“Ein Meilenstein dafür ist der adaptive Gelände-Tempomat. Schon jetzt halten Land-Rover-Modelle auch abseits der Straße ihr Tempo. In Zukunft allerdings können sie mit Kameras und Infrarotsensoren so gut sehen, dass sie vor Aufstiegen, Abhängen oder Wasserdurchfahrten abbremsen und danach wieder auf die eingestellte Geschwindigkeit beschleunigen.