Wiesbaden. In den bisherigen Pay-as-youdrive- Modellen werde das „oftmals toleriert oder nicht offen dargelegt“. Ein zentrales Problem sei, dass das System die gemessenen Daten nicht interpretieren könne. Zudem fehlt es selbst bei den Kunden, die an der Studie teilgenommen hatten, mehrheitlich an Akzeptanz. Obwohl 60 Prozent davon ausgingen, dank Pay-as-you-drive weniger zu zahlen, hatten nur 35 Prozent Interesse an einem solchen Tarif. Für die Studie hatte R+V 1500 Autos für ein Jahr mit einer Telematik-Box ausgestattet und die Daten daraus analysiert.
Studie der R+V
Pay-as-you-drive nicht ausgereift
Die R+V-Versicherung wird vorerst keinen Pay-as-you-drive-Tarif anbieten. Das ist das Ergebnis einer groß angelegten Studie. Die Technik sei nicht ausgereift genug, um die Versicherungsprämie nach dem Fahrverhalten eines Kunden zu berechnen, erklärte die Versicherung. Eine „passgenaue Risikobemessung“ sei nicht möglich, sagt Projektleiter Marc-Oliver Matthias.