Rüsselsheim. Ähnlich wie die Allroad-Modelle von Audi ist der Country Tourer der Kombi fürs Grobe, ausgerüstet mit mehr Bodenfreiheit und einer markanten Bauchbinde. Angeboten wird der Allradler mit 250 PS starkem Turbo-Benziner und mit zwei Dieseln mit 195 oder 163 PS. Für die beiden Limousinen und den konventionellen Kombi erweitert Opel das Motorenprogramm mit der Modellpflege um zwei Turbo-Benziner mit 170 und 250 PS und führt einen neuen Diesel ein. Der 2,0-Liter-Diesel leistet 120 oder 140 PS und braucht bestenfalls 3,7 Liter. Für alle Modelle gibt es obendrein eine neue Infotainment-Generation. Dafür haben die Rüsselsheimer nicht nur das Navigationssystem neu programmiert, sondern gleich die gesamte Mittelkonsole des Insignia ausgewechselt. Wo es bislang Dutzende von Knöpfen gab, kann der Fahrer das System jetzt einfach über einen Touchscreen und ein Sensorfeld mit Schrifterkennung bedienen.
Opels Flaggschiff macht sich fein – und schmutzig
Fünf Jahre und fast 600.000 Exemplare nach dem Start frischt Opel den Insignia auf und erweitertet die Modellpalette. Wenn das Flaggschiff im September zu Preisen ab 24.325 Euro in den Handel kommt, gibt es nicht nur eine frisch geschminkte Frontpartie, neue Motoren und eine neues Cockpit. Als vierte Karosserievariante neben Stufen-, Fließheck und Kombi bringt Opel den Insignia dann auch als Country Tourer.