Berlin. Mit der Levy-Gruppe eröffnet ein weiterer großer Toyota-Händler in der Hauptstadt einen Glaspalast und setzt damit die Expansionsstrategie des Importeurs fort. Anfang Oktober hatte die Wellergruppe auf der Automeile Franklinstraße mit ihrer neuen Zentrale das größte Toyota- und Lexus-Haus Europas in Betrieb genommen. Im März nächsten Jahres wird Berlins umsatzstärkster Händler, die M.C.F. Motor Company, im Stadtteil Reinickendorf ebenfalls ein neues Haus präsentieren.
Insgesamt investieren die drei großen Toyota-Händler in der Hauptstadt 37 Millionen Euro, um die Zahl der verkauften Fahrzeuge von rund 5500 in diesem Jahr auf 7000 im nächsten und sogar auf mehr als 8000 Pkw im Jahr 2010 zu steigern. Rund zehn Millionen Euro hat nun allein Spree Automobile als Berliner Sparte der Levy-Gruppe für ihren neuen Toyota-Tempel aus Glas und Sichtbeton bezahlt. "Die geplanten Baukosten haben wir eingehalten, in nur elf Monaten ist das Haus entstanden", sagt Bettina Levy aus der Unternehmerfamilie. Als Architekt wurde der Kölner Bernhard Moersch engagiert, der bereits mehrere Häuser der Levy-Gruppe gestaltet hat. "Er geht weg von einem technoiden Autohaus, hin zu einem sinnlichen Einkaufserlebnis für den Kunden", beschreibt Bettina Levy.
Insgesamt bietet der Neubau 3500 Quadratmeter Ausstellungsfläche, davon 2000 Quadratmeter für Neuwagen. Im kommenden Jahr erwartet Christian Ploschenz, Geschäftsführer Spree Automobile, einen Absatz von 450 neuen und 600 gebrauchten Fahrzeugen im neuen Toyota-Haus. Die gesamte Levy-Gruppe mit Häusern in Düsseldorf, Köln und Berlin brachte es bis Ende Oktober auf 4500 Neu- und 5500 Gebrauchtwagen.