Detroit. Toyota hat auf der Detroit Auto Show die sechste Generation des Camry vorgestellt. Ab März steht Amerikas meistverkaufter Pkw bei den US-Händlern. Da laut Don Esmond, Senior Vice President von Toyota USA, Hybridfahrzeuge "immer wichtiger werden, wenn es darum geht, bei den Kunden Besitzerstolz zu wecken", gibt es vom Nachfolger des 2005 in den USA rund 431.000-mal verkauften Camry auch eine Variante mit Hybridantrieb. Der 2,4-Liter-Benziner dieser Version entwickelt im Verbund mit dem Elektroaggregat eine Leistung von 192 PS. Die Kraftübertragung übernimmt ein stufenloses Automatikgetriebe.
Neuer Camry mit 35 Prozent Hybrid-Anteil
Zusätzlich bekommt der Hybrid-Camry eine reichhaltige Serienausstattung, die unter anderem ein JBL-Audiosystem, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung sowie elektrisch verstellbare Sitze umfasst. Immerhin 35 Prozent der jährlich anvisierten 461.000 Käufer sollen sich für die Hybrid-Limousine entscheiden.
In den übrigen Varianten sorgen wahlweise ein 2,4-Liter-Vierzylinder mit 158 PS oder ein 3,5-Liter-V6-Benziner mit 268 PS für Vortrieb. Der V6-Motor ist an eine Sechsstufen-Automatik gekoppelt. Der Sechszylinder, so ein Toyota-Sprecher, trägt überdies "dem viel geäusserten Kundenwunsch, einen sportlicheren Camry zu fahren", Rechnung. Um Marktführer zu bleiben, setzen die Japaner beim Camry auf Evolution statt auf Revolution, speziell beim Design. Rund 90 Prozent aller in den USA verkauften Camry werden auch dort produziert. In Georgetown, Kentucky, laufen jährlich insgesamt rund 550.000 Fahrzeuge vom Band, davon entfallen 415.000 Einheiten auf den Camry.
Im vergangenen Jahr konnten die Japaner über 2,2 Millionen Autos in den USA verkaufen. Das entspricht einem Marktanteil von 13 Prozent. Damit ist Amerika der wichtigste Exportmarkt für Toyota. Zum Vergleich: In Europa wurden knapp eine Million Fahrzeuge abgesetzt.