Frankfurt/Main. Der Porsche 911 ist ein Auto, an dem man nach Ansicht zahlreicher Fans eigentlich gar nichts mehr verbessern sollte. Die Verantwortlichen in Zuffenhausen sehen das natürlich anders – und präsentieren auf der IAA die neue, siebte Generation des Sportwagens, der vor 48 Jahren an gleicher Stelle erstmals auftrat. Damals allerdings unter ganz anderen Voraussetzungen als heute. Das neue Modell, Baureihencode 991, ist flacher, stärker, sparsamer und kraftvoller geworden. Das Design wurde an allen Ecken und Enden geschliffen, und doch steckt der Ur-Neunelfer aus der Feder von Ferdinand Alexander "Butzi“ Porsche noch immer in jeder Faser des Autos.
Zur Technik: Noch immer wird der Porsche 911 von einem Sechszylinder-Boxermotor angetrieben. Der Hubraum des neuen Aggregats mit Direkteinspritzung schrumpfte jedoch von 3,6 auf 3,4 Liter, zugleich stieg die Leistung von 345 auf 350 PS. Entscheidend aber ist, dass der Durchschnittsverbrauch auf 8,2 Liter je 100 Kilometer gesenkt wurde. Das liegt neben dem Downsizing an rund 50 Kilogramm Gewichtsersparnis des Gesamtfahrzeugs, an der Start-Stopp-Automatik und der Bremsenergierückgewinnung, die jetzt ab Werk an Bord sind. Zudem gibt es erstmals ein Siebengang-Schaltgetriebe, das naturgemäß enger gestuft ist als die bisherigen sechsstufigen Räderwerke. Ab dem 3. Dezember wird der neue Porsche 911 Carrera zum Einstandspreis von 88.037 Euro bei den Händlern stehen, zudem das Modell Carrera S mit 400 PS zum Preis von 102.436 Euro.