Stuttgart. Das Umstellen der SUV-Reihe Cayenne auf verbrauchsreduzierte Motoren mit Benzin-Direkteinspritzung im Februar dieses Jahres macht sich für Porsche über anziehende Verkaufszahlen bezahlt. So verbuchte der Premiumhersteller in der für seine Geländewagen besonders wichtigen Absatzregion Nordamerika im Juni mit 1269 Auslieferungen ein Plus von 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Mit insgesamt 3451 in den USA und Kanada verkauften Sportwagen geriet der Abrechnungsmonat für Porsche gar zum besten Juni in der nordamerikanischen Firmengeschichte.
Auch hierzulande registriert der Porsche-Handel eine höhere Cayenne-Nachfrage. Angesichts der CO2-Debatte aber würden sich viele Interessenten verstärkt über Verbrauchs- und Emissionswerte informieren. Norbert Binke etwa, Unternehmensberater aus Heide und Besitzer eines Cayenne S der ersten Generation, erwägt jetzt die Bestellung des modifizierten Modells: "Eine Verbrauchssenkung um bis zu 15 Prozent ist mehr denn je ein Kaufargument."
Auch die vierte Porsche-Baureihe Panamera soll Motoren mit Benzin-Direkteinspritzung erhalten. Die interne Händlerpräsentation des Sportcoupés ist für Februar 2009 geplant.