Dortmund. Mit einer neuen Kundenkarte will die Hülpert-Gruppe – VW-, Audi- und Porsche-Händler im Ruhrgebiet – ihre Klientel noch enger an das Unternehmen binden. „Wir haben uns von der Lufthansa- Miles&More-Idee inspirieren lassen“, sagt Geschäftsführer Rudolf Rizzolli. Seit dem 1. Juni bietet das Autohaus Hülpert seinen Kunden die Hülpert „Pluspunkt Card“ an – zunächst nur an den Standorten Dortmund und Unna. Weitere Betriebe sollen folgen. Die neue Kundenkarte gibt es in drei Ausführungen: In Gold für Neuwagenkunden, in Silber für Gebrauchtwagenkäufer und in Rot für Werkstattkunden.
Mit der Karte sammeln die Kunden Guthaben an – für jeden Euro Umsatz gibt es bei der Goldkarte sechs Cent Bonus, bei den beiden anderen je vier Cent. Einlösen können Kunden ihre Boni zum Beispiel für eine Gratis-Reifeneinlagerung oder einen kostenlosen Leihwagen – aber auch als Rabatt beim Neuwagenkauf. Die rote Werkstattkarte belohnt Service-, Teile- und Zubehörumsätze – Kulanz- und Garantiearbeiten sind ausgenommen. Die Karte ist fahrzeuggebunden, kann aber bei einem Autowechsel auf das neue Fahrzeug übertragen werden. Die Laufzeit beträgt drei Jahre, eine Verlängerung auf maximal sechs Jahre ist möglich. Entwickelt wurde das Kundenbindungsinstrument in Eigenregie, Hauptelement ist eine entsprechende Software des IT-Dienstleisters SmartLoyalty, Spezialist für Kundenbindungssysteme. Die Bonuspunkte für die Kunden werden vor Ort verbucht, die Verwaltung der Stammdaten erfolgt zentral. Im Rahmen einer Schulung wurden die Hülpert-Mitarbeiter mit dem neuen Instrument vertraut gemacht.