München. Es ist erst einige Jahre her, dass Kunden mit der Marke Hyundai vor allem ein gutes Preis- Leistungs-Verhältnis assoziierten. Der optische Auftritt war weniger wichtig. „Heute ist es genau umgekehrt“, sagt Deutschland-Geschäftsführer Markus Schrick.
Abzulesen ist das am neuen Tucson. Für das SUV hat Hyundai in Deutschland erstmals eine „Pre-Sales-Kampagne“ gestartet. „Innerhalb eines Monats klickten 145.000 Besucher die Homepage an“, so Schrick. 2600 bestellten den Tucson, ohne jemals in dem Auto gesessen zu haben.
SUVs werden auch bei Hyundai zu Eckpfeilern im Portfolio. Allein im C-Segment, in dem der Tucson fährt, ist jedes vierte Auto ein SUV. Noch höher ist die Quote im Segment darunter. Nur: Hier hat Hyundai nichts zu bieten. Erst 2017 dürft e ein kompaktes SUV auf dem Markt sein.
Heißen wird es aber nicht ix25. Hyundai will seinen SUVs Städtenamen aus dem amerikanischen Südwesten geben (Santa Fe, Tucson), mit denen der Kunde Weite, Freiheit und Abenteuer verbindet. Doch das Land ist dünn besiedelt, viel Auswahl bleibt da nicht. Sedona ist von Kia besetzt. Taos oder El Paso wären vielleicht eine Option.