München. Auch wenn der Erfolg beim Kunden bislang noch ausbleibt, BMW baut sein Angebot an Plug-in-Hybriden weiter aus: Drei Modelle haben die Münchner mit dem X5 40e, dem 225xe und dem 330e bereits im Programm. Die Plug-ins sollen helfen, die strengen CO2-Vorgaben zu schaffen. Problem dabei: BMW kann die Teilzeitstromer nur in den Flottenwert einberechnen, wenn die Kunden zugreifen. Was sie bislang nur selten tun.
Ein Dreier wird europaweit nur in 5,1 Prozent aller Fälle als Hybrid geordert. In Deutschland sind es gar nur 1,2 Prozent. Der X5 erreicht in Europa immerhin 15 Prozent, in Deutschland 4,1 Prozent Hybridanteil. Dieses Schicksal könnte nun dem 740e iPerformance als jüngstem Hybrid-Zugang drohen, auch wenn Produktmanager Timo Resch „bereits gute Bestelleingänge“ registriert hat, meist aus China, den USA, Japan und sogar dem Nahen Osten.
Der gute Start kann aber auch dem Reiz des Neuen geschuldet sein. Denn der Siebener erhält erstmals einen Plug-in-Hybridantrieb. Vom zuvor installierten „ActiveHybrid“ hat man sich verabschiedet. Zu teuer, zu wenig Vorteile.