München. Das Kopieren westlicher Automobiltechnologie durch sogenannte Produktpiraten in China lässt sich nicht völlig verhindern. Doch eine Reihe gezielter organisatorischer und technischer Vorsorgemaßnahmen gestattet es Fahrzeugherstellern und Zulieferern durchaus, sich besser als vielfach vermutet gegen die wachsende Bedrohung durch Fälscher aus dem Reich der Mitte zu wappnen.
Mit diesen Befunden aus seiner Diplomarbeit "Produkt- und Markenpiraterie in China - eine Studie der Automobilindustrie" hat Dominik Hurth, BWL-Student aus München, in der Wirtschaft und im Rechtswesen großes Interesse geweckt. Für Audi, wo China als einer der wichtigsten Wachstumsmärkte gilt, ist Hurth inzwischen im Ausland tätig. Und Jürgen Lachnit, Patentanwalt bei der Kanzlei Weickmann, lobt Hurths Analyse als "aktuelle Übersicht mit fundierten Lösungsansätzen".