Leverkusen. Die rund 650 deutschen Mazda-Partner warten derzeit auf die Kündigung ihrer Händlerverträge. Am Rande der IAA hatte der japanische Importeur seine Händler darüber informiert, eine Restrukturierungskündigung auszusprechen. Eine Begründung habe der Importeur nicht angeführt, sagte Händlerverbandsvorstand Werner Prange der Automobilwoche. "Wir haben uns dazu entschlossen, eine Restrukturierungskündigung durchzuführen, mit einer Frist von zwölf Monaten“, habe der Importeur lapidar erklärt, ergänzte der Verbandspräsident.
Noch ist unbekannt, wann die Kündigung verschickt wird, denn vor allem die Kündigungsfrist ist strittig: "Der Händlerverband hat ein Problem mit der Frist von zwölf Monaten. Wir sehen die reguläre Kündigungszeit von 24 Monaten als angemessen an“, sagt Prange. "Die neuen Verträge für die deutschen Mazda-Partner sind noch nicht finalisiert. In den kommenden Wochen wollen wir die Gespräche mit dem Händlerverband zum Ende bringen“, sagte ein Sprecher von Mazda Deutschland auf Anfrage. Bis Ende Oktober wolle man Klarheit haben.