München. Die Voraussetzungen dafür sind gut. Das Design des Neuen ist zwar weniger kantig und brutal als das der Extrem-Typen Aventador oder Veneno, doch auf jeden Fall exzentrisch und auffällig genug, um den Wagen auf den ersten Blick als Lamborghini kenntlich zu machen. Dazu kommt bewährte Vollgastechnik. Im Heck platziert ist ein V10-Motor mit 5,2 Liter Hubraum und einer Leistung von 610 PS, das maximale Drehmoment liegt bei 560 Newtonmetern. Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe sind Standard, Benzindirekteinspritzung und Start- Stopp-Automatik ebenso. Mithilfe einer Mischbauweise aus Alu und Carbon-Komponenten wurde das Leergewicht des Zweisitzers auf 1422 Kilogramm gedrückt. Um dem Wagen eine gewisse Alltagstauglichkeit mitzugeben, lassen sich Fahrwerk sowie einige andere Parametern in drei Modi einstellen. Viele dieser Details wird auch der kommende Audi R8 erhalten.
Lamborghini lässt den Huracán in den Ring
Der Neue tritt ein schweres Erbe an, denn er folgt dem bislang meistverkauften Lamborghini-Modell überhaupt. Der Gallardo verkaufte sich seit seinem Marktstart im Jahr 2003 rund 14.000-mal – ab dem Sommer dieses Jahres soll ihm das neue Lamborghini-Einstiegsmodell Huracán in der Erfolgsspur folgen.