Wenn derzeit zwei autointeressierte Menschen zusammenstehen, dann kommt oft die Frage auf, welcher der US-Autokonzerne wohl größere Probleme hat, General Motors oder Ford. Und wer seine Probleme schneller lösen, sprich überleben wird. Nach dem zu urteilen, was seit ein paar Wochen aus der Ford-Zentrale Dearborn zu hören ist, könnte General Motors in diesem Spiel auf Leben und Tod leicht im Vorteil sein.
Denn aus dem Ford-Management kommen Signale der puren Verzweiflung: Jaguar, Aston Martin, womöglich die gesamte Premiumgruppe PAG einschließlich Volvo will Ford verkaufen. Seit 1989 bemüht sich das Unternehmen vergeblich, die britische Luxusmarke Jaguar in die Gewinnzone zu führen.