Stuttgart. "Ich kann nur in etwas gut sein, wenn mein Herz dafür schlägt. Und ich liebe Technik", sagt Silke Spitzer, die Entwicklungsleiterin Automotive Service Solutions von Bosch.
Für die 49-jährige promovierte Experimentalphysikerin wäre es nie infrage gekommen, in einem klassischen Frauenberuf außerhalb der Technikwelt Karriere zu machen.
Ihre Karriere bei Bosch begann schon in einem Bereich, der eher Männern vorbehalten ist. "In der Fertigung war eine promovierte Physikerin damals noch ungewöhnlich", sagt sie. "Aber als ich ging, nahm mich einer der Mitarbeiter zur Seite und sagte: ‚Silke, wenn du Einfluss auf deine Nachfolge hast: Es darf gerne wieder eine Frau sein.‘"