Frankfurt/Main. In den USA begeistern sich immer mehr Autofahrer für Hybridantriebe, also die Kombination von Elektromotor und Verbrennungsmaschine. Vom "aktuellen Hybrid-Hype" (CAS-Chef Karl-Thomas Neumann) profitiert auch die so genannte ISAD-Technologie, an der Continental-Experten seit 1995 arbeiten und in die der Konzern etliche Millionen Euro investiert hat.
Das "Integrierte Starter-Alternator-Dämpfersystem" ersetzt Anlasser und Lichtmaschine durch ein komplexes elektrisches Aggregat. Dieses bietet unter anderem eine Anfahrunterstützung für den Benzin- oder Dieselhauptmotor und eine Rückgewinnung der Bremsenergie. Somit verbessert ISAD die Fahrzeugdynamik, reduziert vor allem aber Kraftstoffverbrauch und Emissionen.
Ihren ersten Einsatz in Serienfahrzeugen erlebt die Technologie in zwei "Mild Hybrid"-Pick-up-Trucks von General Motors, dem Chevrolet Silverado und dem GMC Sierra, die seit dem Jahreswechsel (wegen der beschränkten Verfügbarkeit) in nur sechs US-Bundesstaaten verkauft werden, zu Preisen ab 42.000 Dollar.
"Die Nachfrage nach ISAD-Systemen wird in nächster Zeit stark zunehmen", so Karl-Thomas Neumann. "Vor allem in den USA und in Japan."