Ingolstadt. Die Gesundheit des Fahrers ist für viele Autohersteller der nächste Schritt in Sachen Sicherheit und Komfort. So investiert Audi jetzt in ein Gründerzentrum, um Start-Ups aus dem Gesundheitsbereich zu finden, die für den Autohersteller nützlich sein könnten. Über den "Flying Health Incubator" wollen die Ingolstädter den Aufbau des neuen Geschäftsfelds "Automotive Health" beschleunigen. Und damit ist Audi in der Autoindustrie nicht alleine.
Die Gesundheit und das Wohlbefinden des Fahrers beschäftigt die Branche zunehmend. Denn das ist die nächste Stufe von Komfort: Das Auto soll von alleine erkennen, wann der Fahrer Entspannung braucht, wann er wachgehalten werden muss – und wann er ärztliche Unterstützung braucht. Kia präsentierte erste entsprechende Funktionen Anfang des Jahres an einem Einzelstück. Etliche Zulieferer arbeiten bereits ebenfalls an dem Thema, wie etwa Johnson Controls oder Faurecia. Gemeinsam mit der Nasa und der Ohio State University hat Letzterer ein System entwickelt, das auf Basis von Sensoren im Sitz Herzfrequenz und Atemrhythmus des Fahrers überwacht.