Frankfurt/Main. Giorgio Gorelli ist zufrieden. Rund sechs Monate nach seinem Amtsantritt zieht der Chef von FCA Germany ein Zwischenfazit: "Es war ein schneller Start, aber ich bewerte das erste Semester 2016 positiv", sagte Gorelli der Automobilwoche. Die Zahlen geben ihm recht: Allein die Marke Fiat legte im ersten Halbjahr 2016 in Deutschland um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr zu.
Schwung gaben FCA Germany unter anderem neue Modelle der Tipo-Familie von Fiat und die Giulia von Alfa Romeo. Laut Gorelli spielt aber auch die Neuausrichtung des Händlernetzes, die seit 2014 für Unmut sorgte, eine wichtige Rolle. Nach vielen Jahren der Streitigkeiten war der Italiener im Frühjahr mit dem Ziel angetreten, die Beziehung zu den Händlern zu befrieden. Seit März 2016 arbeitet FCA nun mit einem einstufigen Netz mit derzeit mehr als 300 Vertriebsstandorten.