Ein Slogan sollte ein wohl formuliertes Markenversprechen sein. Ihn zu ändern, bedarf größter Vorsicht. Ford scheint das nicht zu kümmern, denn die Kölner haben binnen weniger Jahre den dritten Slogan eingeführt: Nach "Ford -- die tun was" folgte im Jahr 2000 "Besser ankommen" und jetzt "Feel the difference".
Aus Marketing-Sicht ist das ein Desaster -- gleich aus mehreren Gründen.
Die Marke sollte als stabiler Anker in den Köpfen und Herzen der Kunden platziert werden. Wenn das dazugehörige Versprechen geändert wird, muss es grundlegende Veränderungen im Unternehmen geben. Dies ist bei Ford nicht der Fall. Vielmehr scheint der Wunsch Vater des Gedankens zu sein. Denn in den vergangenen Jahren ist es der Marke mit dem blauen Oval nicht gelungen, mit emotionalen Produkten oder neuen Konzepten am Markt zu reüssieren.