Köln. Die Ford-Werke Köln haben die Tagesproduktion der beiden Kleinwagenmodelle Fiesta und Fusion im Werk Köln um 50 Einheiten auf 1950 Fahrzeuge pro Tag erhöht. Grund für die Steigerung ist die hohe Nachfrage aus dem Ausland. Die Exportquote für Fiesta und Fusion liegt derzeit bei 83 Prozent.
"Der Fiesta läuft in Osteuropa sehr gut. Vor allem in Russland haben wir hohe Zuwachsraten", erklärt ein Ford-Sprecher. Ursprünglich waren die Fertigungsanlagen in Köln auf eine Tagesproduktion von 1800 Einheiten ausgelegt. Eine weitere Erhöhung der Produktion ist kurzfristig beispielsweise durch den Wegfall von Pausen möglich. Laut Ford könnten bei weiter steigender Nachfrage bis zu 2000 Fahrzeuge pro Tag gebaut werden. Dann sei aber ohne einen Ausbau der Fertigungsanlagen das Ende der Fahnenstange erreicht.
Der Fiesta läuft auch im spanischen Valencia vom Band. Von dort aus können jedoch ausschließlich Märkte in Südeuropa beliefert werden. Eine Erhöhung der Produktion für den Export nach Osteuropa scheidet somit aus.
In Köln werden mehr als doppelt so viele Kleinwagen gebaut wie in Spanien. Neben dem Fiesta werden in Valencia auch der Ka und das Kompaktklasse-Modell Focus produziert.