Köln. Während am vergangenen Montag Ford USA den "Way-Forward"-Plan vorgelegt hat, gehen bei den Kölner Ford-Werken die Verhandlungen über einen Standortsicherungsvertrag weiter. Der Betriebsrat fordert von der Geschäftsführung die Zusage für die Fortsetzung der Fiesta-Produktion in Köln. Eine Einigung wird noch vor den nächsten Betriebsratswahlen erwartet, die im März stattfinden. In den USA werden hingegen bis 2012 rund 34.000 Arbeitnehmer entlassen und 14 Werke geschlossen. Bereits bis März müssen rund 4.000 Ford-Angestellte in den USA ihren Arbeitsplatz räumen.
Ford Köln verhandelt über Fiesta-Produktion
Sowohl die Börse -- der Kurs stieg am Tag der Verkündung von "Way Forward" um 38 Cent auf 8,28 US-Dollar -- als auch das Händlernetz honorieren diesen Schritt. Vor allem die Ankündigung von drei neuen Hybrid-Modellen in den nächsten vier Jahren lässt den Handel jubilieren. Bernhard Mattes, Vorsitzender der Ford-Werke GmbH, kommentiert die US-Pläne nicht. Ähnliches bei Ford of Europe: "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht", so ein Sprecher. Durch 1.300 Entlassungen und die Umstrukturierung der Werke habe man ein gutes Ergebnis erzielt, das auch der Konzernmutter helfe.