Flensburg. Der deutsche Neuwagenmarkt befindet sich auch zum Jahresbeginn 2013 am Boden. Nur gut 192.000 neue Fahrzeuge wurden im Januar zugelassen, knapp neun Prozent weniger als im Januar 2012 und auch deutlich weniger als im schwachen Vormonat Dezember.
Nur Kleinstwagen, SUVs und Geländewagen lagen im Januar bei den vom Kraftfahrt-Bundesamt erfassten Fahrzeugsegmenten über den Werten des Vorjahresmonats. Der Zuwachs bei den "Minis“ war vor allem auf dieNeuzulassungen des VW Up -sowie seiner Schwestermodelle Škoda Citigo und Seat Mii zurückzuführen. Währenddessen bleibt die Beliebtheit von SUVs und Geländewagen, die das KBA seit Jahresbeginn getrennt ausweist, auf hohem Niveau.Besonders gebeutelt wurden im Januar die hochpreisigen Segmente. Ober- und Luxusklasse verbuchten Rückgänge um mehr als ein Drittel. In der Oberklasse verzeichnete das KBA zum Beispiel für die Audi-Modelle A6/S6/RS6/A7 ein Minus von deutlich mehr als 50 Prozent. In der Luxusklasse sank die Zahl der Neuzulassungen der BMW-Modelle Sechser und Siebener sowiedes Porsche Panamera um mehr als die Hälfte. Auch Sportwagen liegen überdurchschnittlich im Minus.Der VW-Konzern stellt sechs Segmentsieger, BMW ist in zwei Segmenten ganz vorne, ebenso Daimler.Flaute am deutschen Neuwagenmarkt hält an
Auch im Januar ist die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland gesunken. Besonders die hochpreisigen Segmente lagen deutlich im Minus.