München. In der Zulieferbranche läuft es rund. Der weltweite Umsatz erreichte im vergangenen Jahr mit 789 Milliarden Euro ein neues Rekordniveau, und die Aussichten sind glänzend. Die Unternehmensberatung McKinsey hat unlängst ein Marktvolumen für das Jahr 2020 von bis zu zwei Billionen Euro prognostiziert. Spätestens jetzt wird man hellhörig: Solche Steigerungen sind weder normal, noch lassen sie sich unter dem Motto "business as usual" erzielen. Die Branche steht vor massiven Veränderungen.
Die Trends, die diese Umwälzungen bestimmen werden, bewegen die gesamte Autowelt: Es geht um die Elektrifizierung des Antriebs, um das autonome Fahren, um den Einsatz neuer und vor allem leichterer Materialien und um die Digitalisierung der Produktion – die "Industrie 4.0".