München. Auch Hans Roth, Director Technology Marketing bei Harman, betonte den Zusammenhang von Werterhalt und Update: Langfristig müsse nicht nur die Soft-, sondern auch die Hardware in den Fahrzeugen nachgerüstet werden können. Dies sei wichtig, damit Autos mit hoher IT-Ausrüstung für Leasinggesellschaften attraktiv bleiben. Timm Kellermann von IAV sieht hinter dem Restwertthema die Abkehr vom Paradigma, dass ein Auto vom Werkstor bis zum Schrottplatz unverändert bleibt. Er erwartet, dass Hardware-Upgrades zuerst vor allem vom Hersteller gemacht werden, bei der Software schon früher auch vom Kunden. Oliver Kelkar, Leiter Produkt- und Innovationsmanagement bei MHP, stellte zu Diskussion, ob es sinnvoll ist, dass ein Autobauer sich selbst als App-Anbieter betätigt. Es sei durchaus vernünftig, dass sich Autohersteller hier in Allianzen begeben. „ Alleine schafft man es heute einfach nicht mehr.“
Podiumsdiskussion Car IT, Big Data, Future Retail
Es wird gang und gäbe werden, die gesamte IT eines Fahrzeugs zu aktualisieren
Die Fahrzeug-IT wird zur Herausforderung für die Restwertentwicklung. Dass die IT stets aktuell gehalten wird, sei künftig mitbestimmend für den Restwert eines Fahrzeugs, sagte Stefan Lippautz, Mitglied der Geschäftsführung der PA Consulting Group. „Es wird gang und gäbe werden, die gesamte IT eines Fahrzeugs zu aktualisieren.“