Palm Springs. Mit 66 Jahren ist noch lange nicht Schluss. Was bei Udo Jürgens schon zum großen Hit gereichte, soll jetzt nach fast zwei Jahrzehnten Planung auch für den VW Beetle Dune gelten: Im Geist der Hippie-Ära gezeichnet und an Spaßmobilen wie den Beach-Buggys und den Baja Bugs orientiert, feiern die Niedersachsen damit nicht zuletzt den Start des Käfer-Exports nach Amerika 1950, der genau 66 Jahre zurückliegt. Schließlich haben die US-Kunden seither immer die Käuferliste angeführt, sagt Produktmanager Matthias Zeuner. Je nach Jahr und Fahrzeuggeneration machten sie ihm zufolge einen Kundenanteil von 30 bis 50 Prozent aus.
Zwar zielt VW mit dem ein wenig aufgebockten, verbreiterten und bunter lackierten Beetle vor allem auf die Amerikaner. Doch weil das Modell für VW weltweit Ikone und Imageträger ist, will Produktmanager Zeuner die Marke mit dem Dune auch hierzulande emotional aufladen. Rund 4000 Euro teurer als das etwas weniger üppig ausgestattete Serienmodell kommt der in Mexiko montierte Beetle Dune im April ab 23.625 Euro auch nach Deutschland. Dabei haben die Kunden nicht nur die Wahl zwischen drei Benzinern und zwei Dieseln mit 105 bis 220 PS. Es gibt den Dune neben dem geschlossenen Modell für knapp 4000 Euro mehr zudem als Cabrio, das weltweit einen Verkaufsanteil von 70 Prozent erreichen dürfte.