Technik – damit wurde Elvira Tölkes schon früh konfrontiert. Schließlich wuchs sie auf einem Bauernhof in Bitburg auf. An der TU in Kaiserslautern studierte Tölkes Maschinenbau, bevor sie 1992 bei Opel als Sachbearbeiterin für Umweltstrategien und Zertifizierung anheuerte. Als Frau in einer Männerwelt – das ist für die 45- Jährige kein Problem. "Ich arbeite sehr gern in der sogenannten Männerwelt. Gerade bei Opel stehen Frauen alle Chancen offen. Ich hatte und habe hier absolut die Chance, mich weiterzuentwickeln und in einem tollen Team zu arbeiten“, so die Ingenieurin. Sich weiterentwickeln – das will sie auch in ihrer neuen Position als Werkleiterin des Opel-Motoren- und Komponentenwerks in Kaiserslautern. "Ich habe 20 Jahre Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Automobilentwickelung gesammelt. Mit der neuen Aufgabe kann ich mein Spektrum erweitern“, so Tölkes, die sich gegen eine Frauenquote ausspricht. Sie ist vielmehr überzeugt, dass man schon früh versuchen müsse, bei Mädchen Interesse an technischen Berufen zu wecken, um eine stärkere Repräsentanz sicherzustellen. Ihrem Arbeitgeber stellt sie ein gutes Zeugnis aus, schließlich gebe es bei Opel bereits zwei Frauen im Vorstand. Einen eigenen Fünfjahresplan hat sie auch schon: Sie sieht das Opel-Komponentenwerk Kaiserslautern schon in naher Zukunft in puncto Effizienz auf einer Spitzenposition. Die Weichen dafür werden schon jetzt gestellt.
Elvira Tölkes, Opel
Technik – damit wurde Elvira Tölkes schon früh konfrontiert. Schließlich wuchs sie auf einem Bauernhof in Bitburg auf. An der TU in Kaiserslautern studierte Tölkes Maschinenbau, bevor sie 1992 bei Opel als Sachbearbeiterin für Umweltstrategien und Zertifizierung anheuerte. Als Frau in einer Männerwelt – das ist für die 45- Jährige kein Problem.