München. Auch wenn die Elektromobilität jüngst in Genf wieder im Schatten der PS-Muskelspiele stand: 77 Prozent der Europäer gehen davon aus, dass ein nachhaltiger Wirtschaftszweig für Elektroautos entstehen wird, 62 Prozent erwarten dadurch neue Arbeitsplätze und 56 Prozent der Autofahrer in Europa bekunden ein grundsätzliches Kaufinteresse. Dies ergab eine Studie des Münchner Dienstleisters Commerz Finanz, für die europaweit 6000 Verbraucher befragt wurden. Mehr denn je dürfte bei E-Autos der Verkaufsprozess eine entscheidende Rolle spielen, denn das Verkaufsgespräch wird zusätzliche Zeit und Aufklärungsarbeit benötigen.
Insofern werde die E-Mobilität auf das Tagesgeschäft in den Autohäusern und Werkstätten massive Auswirkungen haben, sagt Bernd Brauer, Bereichsleiter Caravan, Auto, Motorrad bei Commerz Finanz. Bis vor einem Jahr war er für die Ford-Bank tätig, nun will Brauer dazu beitragen, Commerz Finanz unter die Top 3 der unabhängigen Autobanken in Deutschland zu bringen. „Die Interaktion zwischen Konsument und Verkäufer wird an Stellenwert gewinnen“, sagt Brauer. Für die Hersteller dürfte sich dies auszahlen, denn 87 Prozent der befragten Europäer fühlen sich durch die ausführliche Beratung bei Elektroautos der jeweiligen Marke stärker verbunden. Auch der Service wird sich durch die E-Mobilität verändern. Während jedoch europaweit über die Hälfte der Befragten kein oder nur wenig Vertrauen in das aktuelle Werkstattnetz haben, sind 75 Prozent der Deutschen zuversichtlich, dass sich die Betriebe erfolgreich anpassen werden.Elektromobilität fördert die Markenbindung
Auch wenn die Elektromobilität jüngst in Genf wieder im Schatten der PS-Muskelspiele stand: 77 Prozent der Europäer gehen davon aus, dass ein nachhaltiger Wirtschaftszweig für Elektroautos entstehen wird, 62 Prozent erwarten dadurch neue Arbeitsplätze und 56 Prozent der Autofahrer in Europa bekunden ein grundsätzliches Kaufinteresse.