San Francisco. Im Gegensatz zum BMW i3 ist die elektrische B-Klasse nicht komplett neu entwickelt, sondern baut auf der konventionellen Version auf. Der im hinteren Bereich vorgesehene Sandwichboden (Energy Space) nimmt die Akkus auf, wodurch das volle Kofferraumvolumen (501/1456 Liter) erhalten bleibt. „Wir sind bei den Themen Package, Sicherheit und Komfort keine Kompromisse gegenüber der Normalversion eingegangen“, sagt Jürgen Schenk, Entwicklungsleiter Elektrofahrzeuge Mercedes- Benz Cars. So stehen weiterhin fünf Sitzplätze zur Verfügung. Die Lithium-Ionen-Akkus mit einer Kapazität von 28 kWh wurden mit Tesla entwickelt und sollen nach NEFZ für 200 Kilometer reichen. Umgerechnet für die USA bedeutet das je nach Fahrzyklus 85 Meilen (EPA-Zyklus) oder 122 Meilen (kombinierter US-Zyklus). Auch in den Fahrleistungen gleicht die elektrische B-Klasse dem BMW i3. Die 340 Newtonmeter der 177 PS starken E-Maschine beschleunigen das Kompaktmodell in 7,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Produziert wird die B-Klasse Electric Drive in Rastatt.
Tesla-Batterien
Elektrische B-Klasse startet in den USA
Nach dem SLS AMG Coupé schickt Mercedes mit der B-Klasse Electric Drive im Spätsommer sein zweites Elektroauto in den Handel. Zunächst allerdings nur in den USA, zum Jahreswechsel dann in Europa. Das Modell startet bei 41.450 Dollar und liegt damit auf dem Niveau des i3, den BMW in Nordamerika ab 41.350 Dollar anbietet. Als größter Einzelmarkt für E-Autos gilt dabei Kalifornien. Hier gibt es rund 10.000 Dollar staatlichen Zuschuss.