München. Dem aktuellen DAT-Report zufolge haben nur rund vier Prozent der Autofahrer Werkstattportale im vergangenen Jahr als Informationsquelle genutzt, nur etwas mehr als ein Prozent buchte dort auch entsprechende Leistungen. Doch dahinter steckt vor allem die Tatsache, dass sich derzeit noch nicht einmal jeder zehnte Autofahrer vor Kundendienst oder Reparatur im Internet informiert. Denn von denen, die dies tun, besucht beinahe die Hälfte die Werkstattportale.
Es könnte also noch viel Musik in diesem Thema sein. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Studie der Unternehmensberatung Ro- land Berger. Sie sieht derzeit die dritte Welle der Werkstattportale durch die Kfz-Servicelandschaft rollen: die der großen Namen. Ihnen wird zugetraut, die bisherigen Probleme wie mangelnde Akzeptanz der Servicebetriebe und fehlende Kundenzugriffe zu lösen, das Angebot zu etablieren und so den Entscheidungsprozess der Kunden dauerhaft zu beeinflussen.