Laatzen. Dieses Ziel nennt auch Peter Hülzer, geschäftsführender Vorsitzender des Reifenfachhandelsverbands BRV, der mit einer flächendeckenden Teilnahme rechnet. „Wir rufen jeden einzelnen Reifenfachhändler dazu auf, sich eintragen zu lassen, wenn er Interesse hat“, sagt er. Allerdings kann nicht jeder Händler bei Gripgate mitmachen. Der BRV und die Betreiber wollen in ihrem Portal die Kompetenz der Betriebe herausstellen und machen die Mitgliedschaft im BRV zur Bedingung. Dies soll sicherstellen, dass für die im Portal eingetragenen Betriebe der Bereich Reifen und Räder das wichtigste Geschäftsfeld ist und sie entsprechend gut ausgerüstet und ausgebildet sind. Konkrete Zahlen, wie viele Reifen mittel- und langfristig über das Onlineportal verkauft werden sollen, wurden noch nicht genannt.
Onlinekonkurrenz
Ein eigenes Portal für die Reifenfachbetriebe
Der Reifenfachhandel macht Ernst in seinem Bemühen, der stark wachsenden Onlinekonkurrenz etwas entgegenzusetzen und seine eigene Präsenz im Netz zu stärken. Ende Februar wird das Reifenhandelsportal Gripgate, das zuvor primär von GDHS und Vergölst bestückt wurde, auf ein Portal für den gesamten Reifenfachhandel umgestellt. Dann sind dort auch First Stop, Euromaster, , Pneuhage, Reifen Tanski und Tyrexpert vertreten. Gripgate- Geschäftsführer Benjamin Gläser geht von aktuell rund 2250 Betrieben in seinem Portal aus. Mittelfristig könnten es 3500 werden.