München. Wie nahezu jeder asiatische Hersteller plant auch Subaru, seine Verkäufe in Europa zu steigern -- allerdings eher moderat. Von weltweit 596.000 verkauften Fahrzeugen gingen 2005 rund 62.000 Autos an europäische Kunden, 10.200 Subaru fanden einen deutschen Abnehmer. "Für 2006 planen wir, 64.500 Fahrzeuge nach Europa zu verkaufen", sagt Ikuo Mori, Vizepräsident des Subaru-Mutterkonzerns Fuji Heavy Industries (FHI).
Um in Europa signifikante Steigerungen zu erzielen, fehlt schlicht ein Diesel. Da dieser passend zur Unternehmensphilosophie eine Boxer-Konstruktion sein muss, dauert die Entwicklung noch an. Doch Ende 2007 soll der neue Selbstzünder im Legacy Premiere feiern. Ausserdem möchte Mori "unbedingt im B-Segment vertreten sein". Der Nachfolger des Justy wird auch künftig den Einstieg markieren, denn laut Mori bräuchten die Japaner für einen Kleinstwagen ein Werk in Europa -- was derzeit nicht realisierbar ist. "Unser Geschäftsfeld ist sehr begrenzt", gibt Mori zu.