München. Den Trend im Automobildesign gibt es nicht mehr - analog zur Diversifizierung der Produktpaletten existiert stattdessen eine Vielzahl von Trends. Sechs davon stellen wir in der folgenden Übersicht vor. Generell gilt: Die Zeit des Understatements ist passé, Automobildesign darf wieder polarisieren.
Beispiel Opel GTC Coupé: Auffällige vertikale Lufteinlässe in markantem "Säbelzahn"-Design zieren die Front des Konzeptautos, das einige stilistische Elemente der nächsten Vectra-Generation vorwegnimmt. "Die GTC Coupé-Studie läutet die nächste Ära in der Opel-Designsprache ein", verrät Bryan Nesbitt, Executive Director GM Design Europe. "In diesem Hochleistungs-Coupé hat unser Team die neue Quintessenz der Marke Opel - progressiver, selbstbewusster und kraftvoller - visuell umgesetzt. Diese stilistische Richtung wird man bei künftigen Opel-Produkten wiederfinden."
Auch BMW gibt optisch Gas: Das M3 Concept signalisiert sein Temperament bereits im Stand, etwa in der bulligen Vorderansicht mit kraftvollem Powerdome und groß dimensionierten Luftöffnungen. Das Heck schmücken vier Endrohre und ein Diffusor.
Nicht minder radikal ist Mercedes-Benz: Bei der neuen C-Klasse-Generation dürfen die Käufer erstmals selbst über das Design entscheiden. Während die Version Avantgarde den Stern im Großformat im Kühlergrill trägt - was bislang den sportlichen Zweitürern und SUV-Modellen vorbehalten war --, fahren Classic und Elegance den Stern weiterhin auf der Motorhaube spazieren. "Je größer der Kreis der Interessenten, desto weiter gehen die Ansprüche auseinander", erläutert Klaus Maier, Vertriebschef von Mercedes-Benz, die Wahlmöglichkeit in puncto Stern.
Auf Vielfalt setzt man auch bei Chevrolet: Mit Beat, Groove und Trax präsentierte die General Motors-Marke im April auf der Motor Show in New York gleich drei markante Studien im Matiz-Format - einen Sport-Mini, ein Modell im Retrolook und ein Crossover-Modell für die Stadt.
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