Herzogenaurach. Demografie, Digitalisierung und Vielfalt – das sind die drei Schwerpunkte von Corinna Schittenhelm. Nach Stationen bei Siemens, was sie nach China und in die USA geführt hat, und Osram, wo sie zuletzt Personalchefin war, ist sie im Januar als Personalvorstand zu Schaeffler gewechselt.
„Rund zehn Prozent unserer Führungskräfte sind Frauen. Unser Ziel ist es, den Anteil der Frauen in Führungspositionen weiter zu erhöhen“, sagt Schittenhelm. Diese Aufgabe ist keine leichte, denn bei Großkonzernen der Metallindustrie wie Schaeffler sind viele Leitungsposten mit qualifizierten Ingenieuren besetzt. Auch Schittenhelm will da keine Ausnahme machen: „Wir besetzen unsere Führungspositionen nach Qualifikation und Eignung. Das Geschlecht spielt hier keine Rolle.“
Darum setzt sie in der Förderung von Frauen früh an. 30 Prozent aller Trainees bei Schaeffler sind Frauen, 40 Prozent der im Herbst startenden dualen Studenten und Azubis ebenso. „Wir werden nicht müde, Mädchen und Frauen für Berufe in der Metallbranche zu begeistern.“
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