Essen. Oldtimer-Fahrer geben pro Jahr etwa 1400 Euro für die Wartung und Reparatur ihres Liebhaberstücks aus – ein Umsatzpotenzial, dass sich die Betriebe nicht entgehen lassen wollen. Rund 450 Kfz- Werkstätten hierzulande haben sich daher zum Fachbetrieb für historische Fahrzeuge qualifiziert. Eine davon betreibt Thomas Lundt, der in 30 Jahren im Oldtimer- Geschäft viele Erfahrungen im Werkstattalltag gesammelt hat. Der Betreiber einer Sportwagenwerkstatt und Obermeister der Kfz-Innung Berlin schildert auf dem Kongress, wie man eine Oldtimer-Werkstatt eröffnet und einen Kundenstamm aufbauen und erhalten kann. Über den Werterhalt, die Restaurierung und Bewertung von Old- und Youngtimern referiert Friedrich Rückert, Chef einer Düsseldorfer Spezialwerkstatt für historische Fahrzeuge und vereidigter Sachverständiger. Der Wert der Oldtimer ist laut Herstellerverband VDA steigend – er wuchs allein 2012 um 4,2 Prozent. Dementsprechend suchten die Oldtimer-Besitzer „für die Wartung und Reparatur immer öfter einen kompetenten Partner für ihre historischen Schätze“, so ein ZDK-Sprecher.
Die Oldie-Werkstatt
Rund 2,1 Millionen Fahrzeuge gehören hierzulande in die Kategorie Old- und Youngtimer – und auch diese Autos müssen in Kfz-Betrieben gewartet und instand gesetzt werden. Worauf es dabei ankommt, beleuchtet der 2. Oldtimer-Kongress des Branchenverbands ZDK, der am 10. April im Rahmen der Techno Classica unter dem Motto "Wir können Oldtimer“ in Essen stattfindet.