Flensburg. In den ersten drei Quartalen des Jahres trotzten die Segmente der Sport- und Geländewagen dem Trend zu rückläufigen Zulassungszahlen. Während die Sportwagen um 45,5 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum zulegen konnten, war es bei den Offroadern immerhin noch ein Plus von 4,1 Prozent. Doch im September gab es selbst bei den populärsten Vertretern dieser beiden Kategorien Rückgänge bei den Neuzulassungen. So verbuchte beispielsweise die Nummer eins im Sportwagen-Segment, der Audi TT, ein Minus von 17,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch der Porsche Cayman verlor in ähnlichem Maß - minus 16,1 Prozent. Schlimmer traf es das Z4 Coupé von BMW mit einem Minus von 78,6 Prozent. Offenbar zeigt sich nun nach der in den vergangenen Monaten von Sixt-Zulassungen positiv beeinflussten Statistik der wahre Endkunden-Bedarf an dem extravaganten Zweisitzer. Einzig die Sportwagen-Ikone Porsche 911 gewann erneut (plus 18,7 Prozent). Bei den Geländewagen verloren sowohl der preisgünstige Klassenprimus Toyota RAV4 (minus 13,6 Prozent) als auch der deutlich teurere BMW X3 (minus 31,7 Prozent). Der ohnehin nur mäßig erfolgreiche Jeep Cherokee ist mit einem Minus von 84,2 Prozent der Segment-Verlierer. Mit einem Zuwachs von 67 Prozent profitierte der BMW X5 in diesem Monatsvergleich noch vom Modellwechsel sowie von der Einführung des starken Dieselmotors.
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