Bonn. Die Deutsche Post bietet Autohandel und Herstellern verstärkt Hilfe beim Dialog- und Direktmarketing an. "Automobilhersteller und -händler müssen sich heute fragen, wie sie den Kontakt zum Kunden halten wollen - und vor allem, wie sie es erreichen können, dass der Kunde erneut bei ihnen kauft", sagt Jürgen Gerdes, als Vorstand verantwortlich für das Brief-Geschäft der Deutschen Post. "Eine alte Verkäuferweisheit besagt: ,Das zweite Auto verkauft die Werkstatt.'"
Autos kommen heutzutage aber immer seltener in die Werkstatt. Damit Autohändler in Kontakt zu ihren Kunden bleiben, müssten sie kontinuierlich den Dialog pflegen, so der Post-Vorstand. Bei der so genannten Kundengruppenanalyse und der Konzeption entsprechender Anschreiben im Auftrag ihrer Klienten arbeiten die Mailing-Experten der Post eng mit dem Siegfried Vögele Institut (SVI) in Königstein zusammen, das neben Werbewirkungsforschung auch Beratung offeriert. "Der Durchschnitts-Haushalt erhält pro Jahr lediglich drei Mailings mit Bezug zum Automobil", so SVI-Abteilungsleiter Thomas Schmitz. "Hier haben Autohersteller und Händler noch viel Spielraum zur Verfügung."