Neckarsulm. Hyundai kämpft mit großen Startschwierigkeiten im C-Segment. Deutschland-Geschäftsführer Werner H. Frey muss acht Monate nach dem Verkaufsstart eingestehen, dass der als Golf-Konkurrent eingeführte i30 beim Verkauf "hinter den Erwartungen zurückliegt". Seit Anfang April umwirbt Hyundai nun mit dem i30 CW Kunden, die sich bislang für einen Ford Focus Turnier, Opel Astra Caravan oder VW Golf Variant interessiert haben. "Auch der Peugeot 308 SW, der Renault Mégane Grandtour und der Kia Cee'd Sporty Wagon zählen zu unseren Wettbewerbern", erklärt ein Unternehmenssprecher.
Hyundai rechnet bei der i30-Baureihe mit einem Kombi-Anteil von 40 Prozent. In diesem Jahr sollen noch rund 5000 i30 CW in Deutschland einen Abnehmer finden, im kommenden Jahr rechnet Hyundai mit 7500 Neuzulassungen. Speziell bei den gewerblichen Kunden will der Importeur mit dem neuen Modell punkten. So wird derzeit ein spezielles Flottenkonzept erarbeitet. Voraussichtlich im Juli folgt eine 90-PS-Dieselversion, die für diese Zielgruppe maßgeschneidert ist. "Bei den Privatkunden wollen wir vor allem junge Familien mit ein bis zwei Kindern erreichen", so der Sprecher.