Leipzig. In Autohäusern der Marken Mercedes-Benz, BMW und Peugeot arbeiten die besten Verkäufer. Peugeot-Partner bieten ihren Kunden zudem die beste Finanzierungsberatung. Zu diesem Ergebnis kommt die Testkaufstudie der Münchner Transfer GmbH, durchgeführt im Auftrag der Automobilwoche. Die Preisverleihung fand im Rahmen der diesjährigen AMI in Leipzig statt. Den Sonderpreis "Finanzierung, Leasing und Versicherung" überreichte Peter Schmid, Chef von Mobile.de.
Getestet hatte Transfer je 50 Händlerbetriebe der Marken Audi, BMW, Ford, Mercedes-Benz, Opel, Peugeot, Renault, Skoda, Toyota und Volkswagen. Bei Herstellern mit eigenen Niederlassungen wurden auch diese Verkaufshäuser einbezogen. Um eine bessere Vergleichbarkeit zu gewährleisten, fragten die Testkunden jeweils nach einer Mittelklasse-Limousine der betreffenden Marke.
Neben dem Erscheinungsbild des Betriebs, der Empfangssituation im Autohaus und der Fahrzeugpräsentation ging es vor allem um die Verkäuferleistung. Sie hat unter den Qualitätskriterien für die Kaufbereitschaft das höchste Gewicht. "Wir haben uns bei der Bewertung darauf konzentriert, was für die Kaufentscheidung wirklich wichtig ist", erläutert Studienleiter Bernd Villwock von Transfer.
So gaben aufgrund ihrer Erfahrung mit dem Verkäufer 58 Prozent der Mercedes-Kunden an, uneingeschränkt kaufbereit zu sein - bei Ford betrug diese Quote nur 20 Prozent. VW konnte sich hier verbessern: 35 Prozent der Testkäufer erklärten ihre uneingeschränkte Kaufbereitschaft aufgrund des Verkäuferverhaltens. "Volkswagen hat im vergangenen Jahr angefangen, die Händler wieder konsequent zu schulen", kommentiert Villwock. "Den Erfolg sieht man jetzt."
Deutlichen Widerhall fand bei einzelnen Herstellern das Engagement im Bereich Umwelt. "Die BMW-Verkäufer waren die besten bei der Beratung zu Umweltthemen", so Villwock. "Da schlägt sich Efficient Dynamics nieder."