Genf. Die VW-Nobelmarke Bugatti forciert die Fertigung des Supersportwagens Veyron 16.4 im elsässischen Molsheim. "Wir möchten unsere Jahreskapazität von den ursprünglich geplanten 50 Einheiten auf 70 erhöhen", kündigte Markenchef Thomas Bscher am Rande des Genfer Salons im Gespräch mit Automobilwoche an. "Davon erhoffen wir uns eine signifikante Senkung der Wartezeit, die mit derzeit 14 bis 15 Monaten deutlich zu lang ausfällt."
Der Verkauf des eine Million Euro (zuzüglich Steuern) und 1.001 PS starken Boliden läuft nach Angaben Bschers "mit inzwischen weit über 70 festen Verträgen besser als erwartet". Insbesondere US-amerikanische Kunden drängten auf einen möglichst frühen Liefertermin. Nach der "erst vor kurzem erteilten Zertifizierung für die Vereinigten Staaten" soll das Gros der bisher fertig gestellten 14 Veyron daher "unverzüglich" in die Neue Welt verfrachtet werden.