München. Neu sind beide Fahrzeuge einerseits in technischer Hinsicht – der i3 beispielsweise trägt auf einer Aluminium- Basis einen Karosserieaufbau aus Carbon und kommt dadurch trotz üppiger Lithium- Ionen-Akkus (22 kWh Speicherkapazität, rund 150 Kilometer Reichweite) auf ein Gewicht von lediglich 1195 Kilogramm. Neu an den i-Modellen ist aber vor allem der Gesamtansatz: Erstmals hat es sich ein Hersteller aus der sogenannten Premium-Liga zum Ziel gesetzt, Autos auf einem weißen Blatt Papier zu entwickeln, mit der Erwartung, ein Maximum an Effizienz zu erreichen. BMW-Entwicklungsvorstand Herbert Diess sagt es so: „Wir glauben, dass sich die Elektrifizierung des Individualverkehrs durchsetzen wird. Und wir wissen jetzt, dass wir auch dann genau die Autos bauen können, die man von BMW erwartet.“
BMW verpackt die E-Mobilität als Premium-Paket
Nach BMW-Lesart beginnt auf der IAA in Frankfurt nichts Geringeres als „eine neue Ära der Mobilität“. Grund für das Pathos sind zwei Fahrzeuge, für die BMW sogar die Submarke i gegründet hat, um die Sonderstellung dieser Autos zu unterstreichen. Es handelt sich um den Elektro-Stadtwagen i3 und den Hybrid-Sportwagen i8.