München. BMW will den Teilehandel vereinfachen. Mit drei deutschen Händlern haben die Münchner ein Pilotprojekt für den Online-Vertrieb gestartet. Kunden können dort nun Teile, Zubehör und Lifestyle-Produkte online bestellen und entweder nach Hause oder zum Händler liefern lassen. Ab Herbst soll das System in Deutschland ausgerollt werden. Danach folgen weitere europäische Länder.
Mit der zentralen Plattform für einen Onlineshop, den Händler individualisiert nutzen können, will man sich von Amazon & Co. absetzen. Nutzer bekommen garantiert Originalteile, die sie mittels der Fahrgestellnummer suchen können. Das sieht Thomas Kohl, Projektleiter Online-Vertrieb Aftersales für BMW und Mini in Deutschland, als Alleinstellungsmerkmal: BMW habe das Detailwissen, der Kunde müsse sich daher nicht umfassend auskennen.
Der Münchner Autobauer legt damit beim Onlineshopping vor. Weder Audi noch Mercedes-Benz haben bislang ein ähnliches System aufgesetzt.