München. Direkt auf dem Uhrendisplay der Apple Watch wird, ohne ein angeschlossenes iPhone bedienen zu müssen, etwa der Ladezustand der Fahrzeugbatterie in Echtzeit angezeigt. Außerdem lassen sich die Reichweite abrufen, der Fahrzeugstandort anzeigen und Klimafunktionen wie das Vorheizen des Innenraums steuern. Auch die Türen können durch einfaches Tippen auf das Display verschlossen oder geöffnet werden. Und um sein Auto auf einem Parkplatz wiederzufinden, kann man Hupe und Lichthupe auslösen. Anders als die Uhr von Samsung benachrichtigt Apples Gerät den Nutzer, wenn die Batterien des Autos komplett geladen sind: Durch das Vibrieren der Uhr wird dem Fahrer signalisiert, dass der volle Ladestand erreicht ist. BMW ist der einzige Premiumhersteller, der auf diese Weise in Smartwatches integriert ist. Nur Daimler bietet eine ähnliche Lösung. Über die DriveStyle-App, die für die Pebble-Smartwatch entwickelt wurde, kann das verbundene Auto aber lediglich überwacht werden. „Diese App wird es auch für die Apple Watch geben, sobald die Uhr nächstes Jahr auf den Markt kommt“, so eine Daimler-Sprecherin. Mit dem Auto in Interaktion treten und die Tür öffnen kann sie jedoch nicht.
i3 und i8
BMW i-Modelle mit der Apple Watch steuern
Mit der jüngst vorgestellten Apple Watch können künftig die Modelle i3 und i8 von BMW überwacht und teilweise gesteuert werden. Wie über die Galaxy Gear S, die Smartwatch von Samsung, lässt sich auch über die Apple Watch auf das Infotainmentsystem Connected Drive zugreifen. Die auf der Uhr vorinstallierte i-Remote-App von BMW ermöglicht die Verknüpfung von Uhr und Auto.