München. Der Verkaufserfolg des Dreier und der neu eingeführten Modellvarianten der Baureihe hat BMW veranlasst, die Produktion im ersten Halbjahr 2006 um 31,8 Prozent auf nahezu eine Viertelmillion Einheiten zu erhöhen. Der Fünfer (plus 15,8 Prozent) und der Siebener (plus 4,8 Prozent) trugen ebenfalls zur um 10,5 Prozent gestiegenen Gesamtproduktion bei. Bei der Konkurrenz aus Ingolstadt hatte der neue Audi Q7 grossen Anteil am Anstieg der Produktion um 10,2 Prozent, bei der Konzernmutter Volkswagen (plus 1,5 Prozent) war es der Eos.
BMW erhöht Produktion
Auch die Ford-Werke verzeichneten dank eines neuen Modells einen Produktionszuwachs von 2,9 Prozent -- im Werk Genk wird nun der S-Max gebaut. DaimlerChrysler (minus 4,0 Prozent) und Opel (minus 4,8 Prozent) mussten die Produktion mangels neuer Modelle und wegen der insgesamt angespannten Marktlage etwas zurückfahren. Fiat dagegen erhöhte aufgrund der enormen Nachfrage nach dem Grande Punto (plus 103,6 Prozent) und der anhaltend guten Auftragslage beim Panda (plus 12,4 Prozent) die Gesamtproduktion um 32,9 Prozent. Auch Alfa Romeo konnte wegen der hohen Nachfrage nach dem 159 mehr Autos bauen (plus 24,2 Prozent).