Stuttgart. Um diese Quote zu erreichen, muss der Anteil jährlich um einen Prozentpunkt wachsen, was in den vergangenen acht Jahren jeweils gelungen sei, wie man bei Daimler betont. Man ist „überzeugt, dass mehr Vielfalt zu besseren Ergebnissen führt. Spitzenleistungen sind unabhängig von Geschlecht, Alter und Herkunft“, so Personalvorstand und Arbeitsdirektor Wilfried Porth. „In den vergangen acht Jahren haben wir bei der Förderung von Frauen in Führungspositionen viel erreicht. In der Automobilindustrie sind wir Spitzenreiter in puncto Frauen in Führungspositionen. Wir wollen weiterhin Frauen für eine Karriere bei Daimler gewinnen, indem wir deutlich machen, welche Chancen unsere Branche bietet“, sagt Ursula Schwarzenbart, Leiterin Talent Development & Global Diversity im Konzern, in deren Bereich die Frauenförderung fällt. Der Frauenanteil am Traineeprogramm CAReer liegt derzeit bei etwa einem Drittel. Bei den Einstellungen für dieses Programm soll er bis 2015 auf 40 Prozent gesteigert werden. Rund 21 Prozent der Auszubildenden bei Daimler sind dem Unternehmen zufolge weiblich.
Anteil weiblicher Manager
Bei Führungsfrauen ist Daimler spitze
Bei der Förderung von Frauen in Führungspositionen sieht sich Daimler im Plan: Im vergangenen Jahr erreichte der Anteil weiblicher Kräfte hier 13 Prozent. Im Jahr 2006 hatte sich das Unternehmen das Ziel gesetzt, den Frauenanteil in diesem Bereich bis 2020 auf 20 Prozent zu steigern.