München. Claudia Weiler vom Deutschen Kfz-Gewerbe ist sich sicher: „Die eigene App fürs Autohaus ist im Interesse der Kundenbindung auf jeden Fall zu empfehlen“, sagt die ZDK-Referentin, die beim Branchenverband in Bonn alle Internetthemen betreut. Der ZDK selbst ist seit 2010 mit seiner iPhone-Applikation „Kfz mobil“ im Apple Store vertreten. Nutzer können mithilfe der ZDK-Anwendung deutschlandweit Kfz-Meisterbetriebe finden, bis dato sind 8000 davon gelistet. Bei der händlerindividuellen App geht es in erster Linie um die Integration des eigenen Gebrauchtwagenbestands.
Wer seine Fahrzeuge bei Mobile.de oder AutoScout24 präsentiert, kann die Fahrzeugdaten über das Dealer- Management-System auch in die App einbinden. Darüber hinaus ist für die Autohaus-eigene App aber auch „ein längerfristiger Mehrwert sehr wichtig“, erläutert Weiler. Es genüge nicht, die App nur als digitale Werbebroschüre zu sehen, Anwender müssten einen konkreten Nutzen davon haben. „Dazu gehören beispielsweise Funktionen wie die Terminvereinbarung übers Smartphone, die Ankündigung von Reifenwechselaktionen oder die Erinnerung an die fällige HU“, sagt Weiler – aber auch Unterhaltungsangebote. „Ein Alleinstellungsmerkmal ist wichtig“, so die ZDK-Referentin.