Wolfsburg. Neben dem neuen Scirocco ist er das optische Highlight des VW-Stands auf dem diesjährigen Genfer Salon: der Passat CC, ein viertüriges Coupé auf Basis des 2005 präsentierten Mittelklassetyps mit dem internen Code B6. Zu den auffälligsten Stilmerkmalen des im Passat-Hauptwerk Emden gefertigten CC gehören die markante "Tornadolinie" unterhalb der Fensterkante und die laut VW-Design "fließenden Formen" des Dachs.
Zwar hat der Vorverkauf des schnittigen Viersitzers bereits begonnen, doch in Kundenhand kommt das - nach Limousine und Kombi (Variant) - dritte Passat-Derivat erst im Juni. Die Preise beginnen bei 30.300 Euro für den 160 PS starken TSI-Benziner mit Frontantrieb. Zum Marktstart soll im CC auch ein Common-Rail-Diesel (140 PS) verfügbar sein. Das Topmodell ist ein 300-PS-Benziner, den Volkswagen in Verbindung mit Allradantrieb (4Motion) und sechsstufigem Direktschaltgetriebe (DSG) ausliefern wird.
Eine DSG-Box mit sieben Gängen soll nach vorläufiger Planung im vierten Quartal 2008 zu haben sein. Schon etwas früher will Volkswagen den 200 PS leistenden TFSI-Benziner im Passat CC ebenso nachreichen wie einen Common-Rail-Dieselmotor mit 170 PS.
Zu den wichtigsten Wettbewerbern des knapp 4,80 Meter langen Passat-Coupés zählt der CLS von Mercedes-Benz. "Der ist preislich deutlich höher positioniert", sagt ein norddeutscher VW-Händler. "Wir haben das frischere Produkt."
Einen "Abstrahleffekt" vom CC erwartet der Verkäufer für die konventionellen Passat-Typen: "Mit seinem hohen Prestigefaktor wertet der Neue unsere ganze Baureihe auf."